socialmediamarketing

Das Social-Media-Marketing

Unternehmen auf Tuchfühlung mit ihren Kunden

Social-Media-Marketing ist in den Marketingabteilungen von Unternehmen aller Branchen bereits seit längerer Zeit das erklärte Gesprächsthema Nummer eins. Wir zeigen in diesem Beitrag, was hinter dieser noch relativ jungen Marketingmethode steckt und geben Ratschläge für die praktische Umsetzung diesbezüglicher Projekte.

Was versteht man unter Social-Media-Marketing?

Der Begriff Social-Media-Marketing (Marketing über soziale Medien) bezeichnet Strategien, die es ermöglichen, durch aktive Präsenz in Sozialen Netzwerken unternehmerische Marketingziele mit vergleichsweise geringem Aufwand zu realisieren. Denn Soziale Medien stellen interaktive Plattformen im Netz dar, die Marketer in die Lage versetzen, mit Kunden und Interessenten direkt in Kontakt zu treten, um ein positives Image des Unternehmens und seiner Marken hervorzurufen und nicht zuletzt auch den Umsatz anzukurbeln.

Welche Vorzüge bietet Social-Media-Marketing?

Das strategische Engagement in Sozialen Medien bietet Werbetreibenden die Chance, aktiv am permanenten Informations- und Meinungsaustausch zwischen Mitgliedern – die allesamt potentielle Kunden repräsentieren – zu partizipieren. Denn Neuigkeiten verbreiten sich über Social-Media-Kanäle geradezu blitzartig. Ist man hier als Unternehmer möglichst täglich dabei, kann man durch sachliche, nicht offen werblich ausgerichtete Wortmeldungen die eigene Marke sowie das Unternehmen in positiver Weise ins Spiel bringen und bis zu einem gewissen Grad auch meinungsbildend wirken. Auch sorgen positive Kommentare in Sozialen Medien durch die damit einhergehende steigende Reputation des Unternehmens und seiner Marken bei Internet-Suchdiensten wie Google für vordere Plätze in den Ergebnislisten relevanter Suchanfragen.

Aufbau einer Social-Media-Marketingstrategie

Wer eine Marketing-Kampagne im Social-Media-Bereich lancieren möchte, sollte bereits im Vorfeld einige Überlegungen anstellen, deren Substrat wir nachstehend zusammengefasst haben.

Ziele definieren

Erstellen Sie einen konkreten Strategieplan für Ihr Social-Media-Projekt und legen Sie Endtermin, Meilensteine sowie zu erreichende Zwischen- und Endziele der Kampagne in Übereinstimmung mit Ihren allgemeinen Marketingzielen fest. Werten Sie in der Folge erhaltene Social Signals, wie Likes oder Shares sowie abgegebene Kommentare computerunterstützt aus und lassen Sie diesbezügliche Erkenntnisse in Ihre laufenden Social-Media-Aktivitäten einfließen. Auch nach Ende der Kampagne sollten Sie am Geschehen in Sozialen Netzwerken weiterhin aktiv teilnehmen und erhaltenes Feedback gewissenhaft evaluieren.

Prioritäten setzen

Um angesichts der Vielzahl von Social-Media-Plattformen effektives Marketing betreiben zu können, ist es wichtig, Vorlieben, Wünsche und Verhaltensweisen der anvisierten Zielgruppe genau zu kennen und in jenen Communities und Sozialen Netzwerken präsent zu sein, wo die Zielkunden des Unternehmens bevorzugt anzutreffen sind. Durch den persönlichen Dialog mit Kunden und Interessenten können unter Umständen wertvolle Erkenntnisse für Entwicklung, Marketing und Vertrieb der eigenen Produkte gewonnen werden.

Die Sachebene hat Vorrang

Beantworten Sie Fragen bzw. Kommentare möglichst zeitnah, um ein negatives Empfehlungsmarketing oder gar das Entstehen eines Shitstorms möglichst zu verhindern. Bleiben Sie bei Kritik stets sachlich und nehmen Sie auch zu Postings Stellung, die nicht unmittelbar Ihre geschäftlichen Interessen berühren. Gelingt es Ihnen, bei produktbezogenen Fragen oder Problemen der Mitglieder nützliche Ratschläge und Hinweise zu geben, werden Sie als entsprechend kompetent wahrgenommen werden. Dadurch entsteht seitens der Zielkunden zwangsläufig ein gewisses Maß an Vertrauen, welches sich in Form erhöhter Conversions niederschlagen kann. Im besten Fall werden Sie und Ihr Unternehmen mit der Zeit als eine Art „Kompetenz-Center“ für Ihr Kerngeschäft angesehen.

Vertreten Sie in authentischer Weise Werte, Ziele und Philosophie Ihres Unternehmens, achten Sie jedoch stets darauf, nicht umsatzorientiert zu wirken.

Langfristig planen

Ordnen Sie ihrem Engagement in Sozialen Netzwerken stets einen langfristigen Zeithorizont zu und kalkulieren Sie einen entsprechenden Zeitaufwand für Ihre täglichen Social-Media-Aktivitäten ein. Kontinuität ist dabei enorm von Bedeutung, so bringt beispielsweise eine 3-monatige Intensiv-Kampagne imagepflegender Dialoge mit Zielkunden ohne langfristige Nachbetreuung selten den gewünschten Erfolg.

Social-Media-Marketing mit Google Alerts

Bei Google Alerts handelt es sich um einen kostenfreien Nachrichtendienst von Google, der über neue Ergebnisse zu bestimmten Suchanfragen informiert. Wir stellen das Freeware-Tool nachstehend vor.

Was versteht man unter Google Alerts?

Google Alerts ist ein kostenloser Info-Service von Google. Dabei werden neue Suchergebnisse zu vom Nutzer bevorzugten Themen täglich oder wöchentlich per E-Mail oder RSS-Feed zugestellt, wodurch sich regelmäßige manuelle Suchanfragen durch den Nutzer erübrigen. Übermittelt wird ein Alert nur dann, wenn tatsächlich ein neuer themenrelevanter Beitrag gepostet wurde.

Wie funktioniert Google Alerts?

Der News-Dienst fasst täglich alle neuen Beiträge und Posts, die online zu einem vom Nutzer gewünschten Thema abgesetzt wurden, zusammen und sendet das Ergebnis via E-Mail oder RSS-Feed an den Besteller. Dieser bestimmt selbst, nach welchen Begriffen gesucht wird.

Ferner kann der Kunde die Benachrichtigungsfrequenz (täglich oder wöchentlich), den Ursprung der Nachrichten (z. B. News, Blog, Webseite, Videoclip, Buch, Diskussionsforum, Online-Fachportal) bzw. deren geographische Region frei wählen. Die Suche kann auf bestimmte Informationsquellen wie Newsartikel oder Blogs eingegrenzt werden. Auch Abonnements, beispielsweise News von Apple oder Amazon, sind möglich.

Dies alles erschließt sich dem Nutzer kostenfrei über eine anwenderfreundliche und intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche. Auch Installationsaufwand fällt so gut wie keiner an, benötigt wird lediglich ein Google-Account. Wird ein Alert nicht mehr gewünscht, kann er direkt in der E-Mail oder im RSS-Feed per Mausklick abbestellt werden.

Welche Vorteile bietet Google Alerts?

Der Dienst erspart einerseits komplexe manuelle Abfragen, andererseits ist der Nutzer über seine Wunschthemen laufend top informiert und kann nichts übersehen oder verpassen. Entsprechen die Ergebnisse nicht den Vorstellungen des Kunden, da etwa Suchkriterien zu eng gesteckt oder zu großzügig ausgelegt wurden, sind nachträgliche Anpassungen kein Problem.

Eine der ganz großen Stärken von Google Alerts ist im Social-Media-Monitoring zu suchen. So hilft das Tool beim täglichen Durchforsten der Medienlandschaft, wichtige Tagesaktualitäten, aber auch Berichte über das eigene Unternehmen oder über Aktivitäten von Mitbewerbern werden mit Google Alerts mühelos im Auge behalten. Wenn es geboten erscheint, können über Google Alerts auch Backlinks zwecks Suchmaschinenoptimierung gesetzt werden.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung über Social-Media-Monitoring.

Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit mit Google Alerts

Nachstehend geben wir ein paar Ratschläge, wie das volle Potential von Google Alerts ausgeschöpft werden kann.

    • Erweitern Sie das Portfolio Ihrer Suchbegriffe um verschiedene Varianten, um möglichst viele Suchanfragen zu dem gewünschten Thema abzudecken. Mengenmäßiges Limit gibt es hierbei so gut wie keines, denn ein Gmail-Benutzerkonto erlaubt die Erstellung und Archivierung von bis zu 1.000 Alerts. Vergessen Sie nicht auf Variationen des gewünschten Begriffes zu achten, welche verbreitete Rechtschreib- und Tippfehler enthalten.
    • Setzen Sie Suchbegriffe, die aus mehreren Wörtern bestehen, unter Anführungszeichen und grenzen Sie Ihre Alerts entsprechend ein, wenn die gewünschten Resultate einen exakt definierten Ausdruck betreffen sollen.
    • Google Alerts unterstützt gängige Suchsymbole zur genauen Spezifikation gesuchter Begriffe. So bedeutet beispielsweise das Pluszeichen („+“) vor einem bestimmten Begriff für Google Alerts die Anweisung, ausschließlich jene Benachrichtigungen zu übermitteln, in denen das betreffende Schlüsselwort enthalten ist.
    • Nutzen Sie einen RSS-Feed, können Sie sich Ihre Nachrichten dorthin senden lassen. Dadurch wird Ihr Google-Postfach (https://inbox.google.com/) spürbar entlastet. Jeder Ihrer Alerts wird über einen eigenen Header angezeigt, ein Klick darauf liefert Details zu all jenen Nachrichten, die Ihren Suchbegriff enthalten.

Alternativen zu Google Alerts

Natürlich sind auch Mitbewerber am Markt. Neben dem deutschen Softwarehaus Sentione, welches eine größere Reichweite sowie einen höheren Detaillierungsgrad bei den Ergebnissen in Aussicht stellt, wirbt der multinationale Anbieter Talkwalker (www.talkwalker.com) mit dem Argument, in seinen Alerts auch Beiträge des Kurznachrichtendienstes Twitter verfügbar zu halten.

A propos Twitter: Wer zwischen seinen Tweets und Retweets schnell mal ein paar Benachrichtigungen checken möchte, für den ist Tweetdeck, der Info-Dienst von Twitter, womöglich die richtige Wahl. Über die Suchfunktion des kostenlosen Tools kann nach neuen Themen, smarten Hashtags oder interessanten Links Ausschau gehalten werden. Zwar kennt Tweetdeck keinen expliziten Mail-Alert, allerdings lässt sich das Tool ohne besondere Vorkenntnisse so konfigurieren, dass für spezifizierte Suchvorgänge eine Art von Alert gesetzt werden kann. Dieser wirkt dahingehend, dass im „Alarmierungsfall“ ein kleines „Ausrufe-Popup“ am Bildschirm erscheint und ein kurzer Piepton ertönt. Die Übermittlung von Benachrichtigungen erfolgt grundsätzlich – wie könnte es bei Twitter anders sein – per Tweet.

Schließlich ist noch das US-amerikanische Monitoring-Tool Buzzlogix zu erwähnen. Für bis zu 3.000 Alerts monatlich bei maximal 5 angelegten Profilen ist man kostenlos dabei und kann per Suchfunktion aktuelle Erwähnungen von Schlüsselbegriffen oder Namen scannen sowie das Alert-Feature nutzen. Es können beliebig viele Datenquellen spezifiziert sowie eine unbegrenzte Zahl von Operanden zur logischen Verknüpfung von Suchbegriffen hinterlegt werden. Die Zustellung der Alerts erfolgt via E-Mail oder RSS-Feed.

Ein Fazit

Social-Media-Marketing ist als noch relativ neue Sparte des Online-Marketing hervorragend geeignet, durch den interaktiven Kontakt mit der Zielgruppe den PR-Aktivitäten eines Unternehmens im Netz Aufmerksamkeit, Breitenwirkung und Viralität zu verschaffen. So können auf Umwegen, welche durch die Nachhaltigkeit erzielter Ergebnisse (erfolgreiches Markenbranding, gestiegene Conversions, erhöhte Unternehmensreputation etc.) absolut zu rechtfertigen sind, Marketingziele mit vergleichsweise geringem Budget realisiert werden.

Softwareapplikationen wie Google Alerts können bei derartigen Vorhaben vor allem im Bereich des Monitoring sowie der Informationsbeschaffung eine Hilfe darstellen. So sorgen Alerts von Google unter anderem dafür, dass man im Business stets auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse ist. Auch leisten sie Unterstützung beim Monitoring von Mitbewerbern oder Märkten und helfen bei Controlling- und Steeringaufgaben im Rahmen eines Projekts. Das Nachrichtennetzwerk schafft überdies ein günstiges Klima für hochwertige Verlinkungen und unterstützt auf diese Weise die Suchmaschinenoptimierung.

Darüber hinaus sind mehr oder weniger permanent Hinweise auf relevante News zum gewünschten Thema verfügbar, woraus Anregungen für die Erstellung eigener Inhalte entnommen werden können. Aufgrund der starken Nachfrage nach derartigen Diensten sind weitere Mitbewerber wie Buzzlogic und Talkwater auf den Plan getreten, welche mit speziellen Features sowie einer mitunter etwas höheren Anzahl relevanter Alerts um die Gunst der Nutzer buhlen.

In jedem Fall stellen Nachrichten-Dienste wie Google Alerts die Zukunft des Social-Media-Marketing dar.

 

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