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E-Recruiting in der Pflegebranche: erfolgreich Personal gewinnen

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist für viele Branchen ein Problem. Die Pflegebranche hat oft ganz besonders Schwierigkeiten, ihren Bedarf an Personal durch klassisches Recruiting zu erfüllen. Doch die Alterspyramide und eine Vielzahl behandlungsbedürftiger Erkrankungen dokumentieren, dass Pflegekräfte in Kliniken und Seniorenheimen, Rehabilitationszentren und ambulanten Pflegediensten immer wichtig sein werden.

Die Nachfrage nach Personal ist in der Regel höher als das Angebot. Die Konsequenzen für Sie als Manager oder Geschäftsführer im Pflegebereich: Zum einen gilt es, Ihr Unternehmen und dessen Arbeitsplätze potenziellen Bewerbern so attraktiv wie möglich zu präsentieren. Zum anderen ist es wichtig, neue Kommunikationskanäle für den Kontakt zu diesen Kandidaten zu nutzen.

E-Recruiting ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Möglichkeit, um begehrtes Personal für Ihr Unternehmen in der Pflegebranche zu gewinnen. Hier erfahren Sie, warum das E-Recruiting so wichtig ist, welche Methoden es gibt und wie Sie sie optimal nutzen.

Warum neue Möglichkeiten nutzen?

„Das haben wir doch schon immer so gemacht!“ Wer Recruiting so betreibt, darf sich nicht wundern, wenn die Konkurrenz die besten Bewerber für sich gewinnen kann. Denn das Bewerberverhalten hat sich branchenübergreifend gewandelt. Die Printmedien sind nicht mehr Nummer 1, wenn Jobsuchende den für sie optimalen Arbeitsplatz beziehungsweise Arbeitgeber recherchieren. In Zeiten von Multimedia und Mobilität wird das Internet befragt, oft sogar unterwegs durch die Nutzung von mobilen Endgeräten wie dem Smartphone.

Vier Möglichkeiten für das E-Recruiting

Wenn Sie Ihr Pflegeunternehmen mit dem geeigneten Personal versorgen und dafür das moderne E-Recruiting nutzen, haben Sie vier prinzipielle Möglichkeiten:

    • ein eigenes Jobportal auf der Website Ihres Unternehmens
    • das Bespielen von Stellenportalen im Internet
    • die Nutzung von Karrieremöglichkeiten in sozialen Netzwerken
    • der Auftritt im Social Media

Zu allen vier Varianten werden Sie im Folgen im kompakten Überblick informiert.

1. Jobportal auf der Unternehmenswebsite

Gerade für größere Unternehmen macht sich diese Variante oft bezahlt. Ohnehin kann heute kein Unternehmen mehr auf eine eigene Webpräsenz verzichten. Denn der Trend, gewünschte Informationen zu „googeln“, wird bei den internetaffinen Nutzern bleiben und noch ausgebaut werden.

Wenn Besucher auf Ihrer Website surfen, bedeutet das, dass ein Interesse an Ihrem Unternehmen und seinen Leistungen vorhanden sein dürfte. Grund genug, ein eigenes Karriereportal in Ihrem Internetauftritt zu verankern, um dieses Interesse zielführend nutzen zu können. Das Karriereportal ist mit einer Menge Vorteile verbunden, wie die folgende Zusammenstellung demonstriert:

Vorteile:

    • Ein Karriereportal mit Corporate Design und Corporate Identity des Unternehmens fokussiert Ihre Alleinstellungsmerkmale und schafft einen Wiedererkennungswert, der sich als Wettbewerbsvorteil im Recruiting erweisen kann und Seriosität und Glaubwürdigkeit vermittelt. In der Pflegebranche sind dies besonders wichtige Faktoren.
    • Informationen über das Unternehmen sind im Karriereportal mit wenigen Klicks erreichbar.
    • Die Personalabteilung hat die Kontrolle über die Stellenausschreibungen und kann diese bedarfsgerecht ändern oder aktualisieren.
    • Es gibt keine Kosten für die Schaltung von Jobanzeigen auf externen Portalen. Auch der personelle und zeitliche Aufwand hierfür wird minimiert.
    • Sie können gezielte Werbemaßnahmen, etwa Performance Marketing, direkt auf Ihr Karriereportal bzw. auf Ihre offenen Stellenausschreibungen leiten, damit Bewerber sich direkt bei Ihnen bewerben können.

Nachteil:

Die beste Website inklusive Karriereportal ist mit keinem Nutzen verbunden, wenn sie von Interessenten, in diesem Fall von Bewerbern aus der Pflegebranche, nicht entdeckt werden kann, weil die Website nicht für Suchmaschinen optimiert ist. Doch dieser Nachteil ist nicht zu berücksichtigen, wenn Sie eine spezialisierte SEO-Agentur beauftragen. Im folgenden Exkurs erfahren Sie mehr darüber.

SEO: Was ist das genau und wie nutzt es Pflegeeinrichtungen?

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Google als weltweit wichtigste Suchmaschine soll durch die Optimierung dazu veranlasst werden, einen Internetauftritt in den Suchergebnissen, den Search Engine Result Pages oder kurz „SERPs“ möglichst priorisiert einzuordnen.

Dieses Ranking wird nach bestimmten Kriterien vorgenommen, die sich immer wieder auch ändern können. Eine SEO-Agentur wie wir kennt diese Kriterien genau. Deshalb können wir erreichen, dass Ihre Website unter den Konkurrenten in der Pflegebranche durch ein gutes Ranking einen Wettbewerbsvorteil ergattern kann.

Dazu nutzen wir verschiedenen Maßnahmen. Oft sind nur die Schlüsselwörter (Keywords) bekannt. Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe anderer Methoden für ein optimales Ranking.

Hierzu zählen zu den SEO-Maßnahmen unter anderem:

    • SEO-Inhalte mit individuell und holistisch ausgewählten Schlüsselwörtern
    • Landingpages
    • suchmaschinenoptimierte Gestaltung von Metadaten (Meta Title und Meta Description) sowie Überschriften
    • Grafiken und Videos für eine hohe Verweildauer
    • Verlinkungen (Links und Backlinks)
    • Social Media: Auftritt und Marketing

Die Auflistung von SEO-Maßnahmen zeigt bereits, dass ein Webauftritt in die Hände eines SEO-Spezialisten gehört, der Suchmaschinenoptimierung professionell umsetzen und den Besuchern der Website zudem echten Mehrwert bieten kann. Dieser wird von Google oft belohnt.

Regionaler Bezug für die Pflegebranche von hoher Bedeutung: Local SEO

Wer Pflegekräfte rekrutieren will, sollte auf den regionalen Bezug seines Internetauftritts und seines Karriereportals bauen. Ein Beispiel soll dies untermauern:

Angenommen, Sie sind Pflegeheimbetreiber in einer Stadt mit hoher Einwohnerzahl und recherchieren nach Personal, das sowohl fachlich als auch menschlich zu Ihnen passt und das an einem zukunftsorientierten Anstellungsverhältnis interessiert ist. Sie optimieren Ihre Website auf den Begriff „Pflegeheim“. Wenn Sie SEO-Optimierung auf diese Weise betreiben, wird Google Sie im Ranking mit hoher Wahrscheinlichkeit ungünstig berücksichtigen. Werden dagegen Begriffe wie „Pflegeheim“, Stadt und Stadtteil, Spezialisierung wie Geriatrie und vielleicht sogar Jobs erwähnt, kann dies der Start einer echten Erfolgsstory in Sachen E-Recruiting werden, denn Google zeigt Ihre Website womöglich regional Suchenden an. Zudem unterstützen wir Sie als SEO-Agentur dabei, geeignete Kandidaten mit Landingpages auf Ihre Website zu locken und in Social Media-Kanälen direkt anzusprechen und auf Ihr Karriereportal einzuladen.

2. Stellenportale im Internet nutzen

Im Internet gibt es Jobportale in Hülle und Fülle. Sie werden von Bewerbern auch bedarfsgerecht genutzt, nicht selten mit dem Smartphone von unterwegs. Es kann also durchaus sinnvoll sein, Stellenangebote bei Monster, StepStone & Co. unterzubringen, um Ihre Zielgruppe mit möglichst hoher Reichweite neugierig zu machen. Diese Maßnahme empfehlen wir aber erst dann als flankierende Maßnahme, wenn die Reichweite über Facebook, Instagram und anderen Netzwerken zu klein ist, was in großflächig ländlichen Gebieten der Fall sein kann. 

Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass viele Portale häufig die gleichen Stellenangebote und „Premium-Funktionen“ bieten. Daher macht es Sinn, spezielle Pflegeportale für die Inserate zu nutzen oder solche Portale zu bevorzugen, bei denen Filterfunktionen integriert sind. Der Bewerber kann nach Pflegeberufen in seiner Region so besonders effizient recherchieren.

Wichtig bei der Ausschreibung ist es für Unternehmen der Pflegebranche, die Alleinstellungsmerkmale einer Einrichtung zu akzentuieren. Nur so wird der Wiedererkennungswert generiert, der einen Wettbewerbsvorteil am Markt beziehungsweise Arbeitsmarkt schafft und somit auch die Attraktivität der Arbeitgebermarke begründen kann. Auch aus SEO-Gründen sind die Alleinstellungsmerkmale selbstverständlich relevant. Je besser Sie sie präsentieren, umso passgenauer sind die Bewerber, die Sie kontaktieren.

3. Karrierekontakte in sozialen Netzwerken nutzen

Die beiden bekanntesten Business-Plattformen, die auch bezogen auf das E-Recruiting für die Pflegebranche geeignet sind, sind XING und LinkedIn. In beiden Netzwerken ist sowohl die aktive Ansprache von als geeignet erscheinenden Kandidaten als auch die Präsentation von Stellenangeboten möglich. Aktives Recruiting ist über die Profile potenzieller Bewerber möglich, in denen Berufsausbildung und -erfahrung bereits eingesehen werden können. Die kann den Bewerbungsprozess optimieren, da die Vita der möglichen Bewerber als wichtiges Kriterium für die Vorauswahl genutzt werden kann.

Bei der Präsentation eigener Jobangebote ist nicht nur das Profil des Arbeitsplatzes umfassend zu berücksichtigen. Auch das Wording ist wichtig. Unternehmen der Pflegebranche sind in einem sensiblen Bereich tätig, in dem es sich als seriös und vertrauenswürdig darzustellen gilt. Auch wenn im Internet wie bei Facebook & Co. das „Du“ auf dem Vormarsch zu sein scheint, ist es auch XING und LinkedIn eher unangebracht, vor allem in der Pflegebranche.

In sozialen Netzwerken wie Facebook ist das „Du“ dagegen üblich. Allerdings sollten sich Personalverantwortliche auch im Klaren sein, dass hochwertige Jobangebote und die passenden Bewerber hier weniger gut passen als auf den Business-Plattformen.

Social Media als moderne Kommunikationskanäle nutzen

Das Feld der Social Media ist breitgefächert.

Hierzu zählen vor allem:

    • Facebook
    • Twitter
    • YouTube
    • Instagram

Das Social Recruiting im Personalmarketing ist im modernen Personalwesen unverzichtbar und auch in der Pflegebranche wertvoll für den optimierten Bewerberprozess. Zum einen sind die Teilungsraten, die die Social Media zu bieten haben, optimal dafür, dass ein Stellenangebot mit hoher Reichweite bekannt werden kann. Der virale Effekt kann so professionell genutzt werden.

Auf der anderen Seite kann eine Bewerberauswahl auf diese Weise forciert werden – allerdings nur dann, wenn ein flexibles und somit attraktives Antwort-Management auf Bewerbungen beziehungsweise Fragen der Bewerber umgesetzt wird.

Facebook hat vor allem den Vorteil, dass eine Stellenanzeige besonders erfolgreich über Werbeanzeigen publiziert werden kann. Auch Google Ads (= Performance Marketing) ist mit diesem Vorzug verbunden und kann Stellenanzeigen regional ausspielen. Employer Branding ist über Facebook & Co. ebenfalls gut zu verwirklichen. Sich als attraktive Arbeitgebermarke zu inszenieren ist auch in der Pflegebranche ein wichtiger Teil des Recruitings. Auch in Foren und Blogs kann dies effizient umgesetzt werden.

Facebook & Co. bietet auch die Möglichkeit, Talente nicht nur aktiv, sondern auch besonders individuell anzusprechen. Aus Profil, Kommunikationsstil und Interessen kann mitunter optimal abgeleitet werden, ob ein Bewerber für die Pflegebranche gut geeignet ist. Da Facebook und Instagram eher von jüngeren Leuten verwendet werden, ist dies auch für das Recruiting von Auszubildenden im Pflegebereich sehr wirksam.

Ideal ist es, wenn Mitarbeiter Ihres Unternehmens in das Recruiting eingebunden werden können. Stellenausschreibungen können mit den Teilungsmöglichkeiten, die Social Media zu bieten haben an Freunde und Bekannte weitergeleitet werden, die unter Umständen geeignet sind. Fragen können dann unkompliziert beantwortet und anfängliche Neugier in echtes Interesse verwandelt werden.

Crossmediales Recruiting ist erfolgreich(er)

Am besten ist es für Unternehmen in der Pflegebranche, die Möglichkeiten, die das E-Recruiting bietet, konsequent über mehrere Medien (sog. Cross Media) auszunutzen. Damit dies optimal umgesetzt werden kann, sollten Sie diese kleine Checkliste in Ihr Recruiting einbinden:

    • Erarbeiten Sie eine hochwertige Stellenbeschreibung des passenden Bewerberprofils
    • Legen Sie zielgruppenorientierte Kontaktmöglichkeiten fest, etwa WhatsApp, Facebook Messenger oder eine Hotline
    • Benutzen Sie ein passendes Wording
    • Inszenieren Sie sich als attraktive Arbeitgebermarke und heben Sie Ihre Reputation hervor, etwa die Arbeitgeberbewertungen bei Kununu
    • Nennen Sie persönliche Ansprechpartner für Rückfragen
    • Reagieren Sie schnell auf Anfragen und Bewerbungen

Unsere SEO-Agentur als kompetenten Ansprechpartner nutzen

Mit einer SEO-Agentur können Sie sowohl Ihre Website als auch Ihr E-Recruiting auf einem Niveau verwirklichen, das hohe Ansprüche erfüllen kann. In der Pflegebranche, die hohen Fachkräftemangel hat, unterstützen wir Sie bei einem Recruiting, das professionell, praxisorientiert und passgenau ist.

Wir bieten Ihnen gerne die Möglichkeit, sich in einem unverbindlichen Erstgespräch individuell zu informieren, wie Sie mit Ihrem Unternehmen von unseren Leistungen profitieren können. Lernen Sie unser Know-how für die Pflegebranche kennen und nutzen Sie modernes E-Recruiting, damit Sie die passenden Bewerber entdecken und deren nachhaltiges Interesse wecken!

 

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